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Wie bereits in Teil 2 meiner Reihe über die Moringa erwähnt besteht dieser Baum wie jeder andere ebenfalls aus Stamm, Blätter, Wurzeln, Rinde, Samen usw.

Die Blätter erzeugen durch Photosynthese Sauerstoff, das Wurzelwerk hält das Erdreich zusammen etc. Rein äußerlich deutet nichts auf den gewaltigen Schatz hin, der in ihr verborgen liegt.

Der wirkliche, der verborgene Schatz besteht aus den einzelnen Bestandteilen dieses beeindruckenden Baumes.

Die nächsten Tage befassen uns mit dem, das diesen Baum so besonders macht – mit den einzelnen Bestandteilen.

Ich sagte es ja bereits, der gesamte Baum von der Wurzel bis hin zur Blattspitze ist nicht nur genießbar, sondern auch gesundheitlich anwendbar. Und das Ganze in einer Form, in einer Art und Weise, wie sie meines Wissens nirgendwo in der Natur sonst vorkommt.

Ich beginne heute mit den Blättern, weil sie in der Zwischenzeit am weitesten verbreitet und bereits als Nahrungsergänzung bekannt sind.

Die Blätter der Moringa Oleifera leisten als natürliche Wirkstoffkomponente nicht nur bei ayurvedischen Anwendungen in der Naturmedizin seit Jahrtausenden wertvolle Dienste.

Man kann sie als Nahrung in vielfältigster Weise zu sich nehmen. Egal ob frisch vom Baum gepflückt, ob als Smoothie zerhäckselt und getrunken, als Salat zur Beilage zum Essen oder auch als erfrischenden und trotzdem beruhigenden Tee zubereitet.

Aus den sorgsam getrockneten Blättern kann man ein nahrhaftes Pulver herstellen, das in der Zwischenzeit weltweit als wertvolle Nahrungsergänzung dem Essen beigemischt wird und auch einzelnes Präparat zu sich genommen werden kann.

Den Methoden der Zubereitung zur oralen Einnahme sind kaum Grenzen gesetzt.

Dasselbe gilt auch bei den gesundheitlichen Anwendungen.

Jeder Mensch hatte schon mal kleinere Schnittverletzungen oder Abschürfungen. Die einfachste Methode, diese Wehwehchen so schnell wie möglich verschwinden zu lassen ist ein Wickel aus frisch grob geriebenen Moringablättern. Die Blutung wird sofort gestoppt und die Schmerzen werden sehr schnell auf ein erträgliches Maß geschrumpft.

Gleiches gilt bei Insektenstichen und anderen Unannehmlichkeiten die durch verschiedenes Getier verursacht werden können. Einfach ein zerriebenes Blatt auf die juckende Stelle und das Problem sollte behoben sein.

Um Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen ist es sinnvoll sich mit den geriebenen Blättern die Schläfen zu massieren und zusätzlich am besten noch einen guten Tee aus getrockneten Moringblättern zu sich zu nehmen.

Derselbe Tee, sowie auch die regelmäßige Einnahme von Moringapulver wirkt immens beruhigend bei diversen Magen- und Darmverstimmungen. Wichtig in der Anwendung ist dabei, dass der Tee nicht zu heiß getrunken wird.

Bei verschiedenen Durchfallerkrankungen und auch bei Geschwüren im Magen- Darmbereich wird der Tee aus Moringablättern schon seit ewigen Zeiten sehr erfolgreich eingesetzt.

Die stark entzündungshemmende Wirkung der Blätter kommt bei Behandlungen von Bronchitis, bei Ohren- Nasen- und Schleimhautentzündungen und anderen fiebrigen Erkrankungen zum Tragen. Auch hier sollte wieder regelmäßig Tee und Pulver zu sich genommen werden.

Die Blätter wirken allerdings nicht nur stark entzündungshemmend, sondern zusätzlich auch noch antibakteriell.

Daher werden unter anderem auch bakterielle und pilzartige Hautprobleme damit behandelt. Wichtig auch hierbei: Wieder die duale Anwendung von Innen und Außen.

Ein weiteres Anwendungsgebiet der Moringablätter ist ihrem hohen Eisengehalt geschuldet.

Dr. Pürschel-Trostberg konnte nachweisen, dass perniziöse Anämie (ernährungsbedingte Anämie durch FE+ – Mangel) durch regelmäßigen Genuss von Moringablattpulver bei über 86,5 % aller untersuchten Fälle ausgeglichen werden kann.

Das Ergebnis lässt sich auf Frauen und Männer gleichermaßen schließen.
Gleichzeitig wurde festgestellt, dass die allgemeine Allergieanfälligkeit innerhalb der untersuchten Gruppen um sage und schreibe 65 % sank.

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