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Prof. Claus Barta schreibt in seinem Buch „Moringa Oleifera“ zu dieser Pflanze:

„Gäbe es einen multidimensionalen Nobelpreis für eine Pflanze: Moringaoleifera hätte ihn mit Sicherheit erhalten.“

Einer der Gründe warum dies so ist beruht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf dem sensationell hohen ORAC-Wert, oder ausgesprochen: oxygenradicalabsorbancecapacity – dieses Wunderbaumes.

Die Moringa glänzt hier mit einem Wert von – je nach Anbaugebiet ca. 60.000 bis 110.000 ORAC-Einheiten pro 100 g und wir dadurch auch als Superfood bezeichnet.

Der ORAC-Wert ermittelt die antioxidative Fähigkeit oder Kapazität von Naturstoffen oder auch Produkten.

Die ORAC Mess-Methode wurde erstmals 2005 in den USA vorgestellt.

Der ORAC-Wert wird in ORAC-Einheiten, nur der Vollständigkeit halber mit µmol TE (mikromolTroloxEquivalent)/100 g angegeben.

TroloxEquivalent ist der sogenannte Vitamin E Standard.

Die Höhe des gemessenen ORAC Wertes steht in der Relation zur antioxidativen Wirkung des Lebensmittels oder des Produktes.

Auf gut deutsch: Je höher der ORAC Wert ausfällt, desto besser und desto stärker ist die antioxidativeFähigkeit des gemessenen Produktes.

Wie ist der ORAC-Wert jetzt zu bewerten?

Nach der professionellen Einschätzung von anerkannten Spezialisten gilt ein ORAC-Wert von über 10.000 Einheiten als hoch, Werte über 80.000 Einheiten und höher als sehr hoch. Man bezeichnet Produkte, die solch hohen Werte erreichen auch gerne als „Super-Antioxidantien“ oder „Superfood“.

Als Basiswerte der Analysen werden 3.000 – 5.000 ORAC-Einheiten gesehen.

Die Empfehlung zur täglichen Grundversorgung liegt laut Dr. Cornelia Friese-Wehr von Joining Health Medicare International und der Tufts University in den USA bei ca. 5 – 7.000 ORAC-Einheiten.

Viele fragen sich jetzt: Was bringt uns der ORAC-Wert?

Jede Stresssituation führt zu einer gesteigerten Produktion der so genannten freien Radikale in unserem Körper – die Experten sprechen dabei von einer oxidativen Stresslage.

Zur Bekämpfung der freien Radikale mobilisiert unser Organismus Antioxidantien. Die richtige Ernährung, d.h. eine antioxidantienreiche Ernährung unterstützt unseren Organismus in dieser überaus wichtigen Funktion und trägt so zu einem ausgeglichenen Leben bei.

Wenn wir Produkte bzw. Lebensmittel auf Basis ihrer antioxidativen Kapazität vergleichen können, haben wir ein wichtiges Instrument in der Hand, das uns Orientierung bei der Auswahl gibt. Vergleichbar mit der Angabe des Kalorien-Wertes für den Brennwert eines Lebensmittels.

Der gemessene ORAC-Wert zeigt damit eine objektive Mess- oder auch Kenngröße zum Vergleich von unterschiedlichen Produkten bzw. Lebensmitteln auf.

Mit der Messung des ORAC-Wertes kann man feststellen, welche Lebens-oder Nahrungsmittel besonders gute antioxidative Eigenschaften haben, d.h. er gibt den Grad an, in dem ein biologischer Stoff ein freies Radikal hemmt.

Was sind jetzt diese Antioxidantien und wie wirken sie?

Ein Antioxidans ist eine chemische Verbindung, die eine unerwünschte Oxidation anderer Substanzen in unserem Körper gezielt verhindert. Durch ihre Wirkung als perfekte Radikalfänger haben Antioxidantien eine bedeutende Rolleim physiologischen Gesundungsprozess.

Sie deaktivieren nämlich reaktive Sauerstoffspezies, allgemein auch als Sauerstoffradikale oder auch freie Radikale bezeichnet, im Organismus, deren vermehrtes Vorkommen zu oxidativem Stress führt.

Freie Radikale sind reaktionsfreudige, gefährliche Sauerstoffmoleküle. Sie können schützende Zellmembranen sowie lebensnotwendige Proteine angreifen und das Erbgut schädigen.

Dass genau diese freien Radikale nicht nur für den beschleunigten Alterungsprozess, sondern auch mit der Entstehung vieler, teils wirklich schwerer Erkrankungen in direkten Zusammenhang gebracht werden, ist ja heute kein Geheimnis mehr.

Die vermehrte Bildung von freien Radikalen kann durch Stress, Ozonbelastung, vermehrter UV-Strahlung, einseitige Ernährung oder Alkohol- und/oder Tabakkonsum zusätzlich noch stark gefördert und vorangetrieben werden.

Antioxidantien sind damit unbedingt notwendige Radikalfänger, die freie Radikale in uns neutralisieren und so für den Schutz unserer Körperzellen mitverantwortlich zeichnen.

Die Moringa oleifera enthält 46 antioxidative Stoffe und ist damit eine der wichtigsten natürlichen Quellen von Antioxidantien. Die wichtigsten, in der Moringa vorkommenden Vitamine sind ebenfalls potente Antioxidantien.

Vitamine werden vom menschlichen Körper zwar als Nährstoffe angenommen, allerdings werden sie genauso auch als “Arzneimittel” verwendet. Der Wunderbaum ist prall gefüllt mit diesen wertvollen Vitaminen. Nur um einige zu nennen: Vitamin C, Beta-Carotin (eine Vorstufe von Vitamin A), Vitamin E, und viele Vitamine der B-Komplex-Gruppe.

Insgesamt kann die Moringa, nicht nur durch ihren hervorragenden ORAC-Wert unter anderem ruhig als Jungbrunnen bezeichnet werden.

Oxidativer Stress – also wenn freie Radikale nicht mehr ausreichend durch Antioxidantien abgefangen werden können – trägt, wie bereits erläutert, wesentlich zum Alterungsprozess bei. Viele altersbedingte Erkrankungen sind auf vermehrten oxidativen Stress zurückzuführen.

Ein Überschuss an freien Radikalen ist mitverantwortlich von beispielsweise Herz- und Kreislauferkrankungen, Alzheimer oder Arteriosklerose. Zudem wird auch der Alterungsprozess der Haut von freien Radikalen maßgeblich mitbestimmt.

Hier wirken sich die antioxidativen Inhaltsstoffe der Moringa äußerst positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen aus. Das antioxidative Schutzsystem des Körpers wird gestärkt.

Darüber hinaus wird körpereigenes Hyperoxid, das im Alter vermehrt gebildet wird und ebenfalls den Alterungsprozess der Zellen beschleunigt, effektiv abgebaut. Der Alterungsprozess wird dadurch deutlich verzögert.

Die in der Moringa enthaltenen Antioxidantien dienen somit auch als Schutzschild gegen Falten. Die Haut wird gestärkt, wesentlich widerstandsfähiger und vitaler.

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