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Heute geht es um die Moringa Wurzel, welche hauptverantwortlich für ihren Beinamen sind, nämlich Horseradish-Tree oder auch Meerrettichbaum.

Sie enthält alle bekannten Wirk- und Nährstoffe in einer noch viel stärkeren Konzentration.

Die Moringa Wurzel zwar der wichtigste Bestandteil dieses einzigartigen Baumes, allerdings auch am schwersten zu verarbeiten. Um sie für uns Menschen überhaupt erst erträglich zu machen, muss man sie nämlich erst schälen.

Einer der Hauptwirkstoffe sind die Senfölglycoside. Diese zeichnet nicht nur für den scharfen Geschmack, sondern auch für die hervorragende antibiotische und entzündungshemmende Wirkung verantwortlich. Sie ist vermutlich auch ausgebend für einen Geschmack, der dem des Meerrettich ähnelt. Dies macht die zerkleinerte Moringa Wurzel auch zu einem Gewürz, das mindestens so lecker wie gesund ist.

Anwendungen der Moringa Wurzel

In den heimischen Gebieten verwendet man sie hauptsächlich im medizinischen Bereich, zum Beispiel zur Behandlung von Asthma, Rheuma und Gelenkschmerzen.

In Senegal und in Indien wird die Moringa Wurzel zerstampft und mit Salz vermengt, um einen Breiumschlag für die Behandlung von Rheuma und Gelenksschmerzen zu zubereiten. Solche Wickel wirken auch gegen Schmerzen im unteren Rückenbereich sowie bei Nierenschmerzen.

Sie regt zusätzlich den Appetit und die Verdauung an und wird bei schlecht heilenden Wunden, genauso wie bei Zahnfleischentzündungen und auch bei Abszessen eingesetzt.

Die Moringa Wurzel kann innerlich in Pulverform, ebenso wie äußerlich als Wickel angewendet werden. Sie wirkt äußerst positive bei Nervenschwächen, sowie bei Herz- und Kreislaufproblemen. Des Weiteren, gilt sie als stark entzündungshemmendes Pflegemittel, bei Schuppenflechte, Neurodermitis, Akne und vielen anderen dermatologischen Störungen. Das Vorenthalten dieser Auswirkungen ist in der heutigen Zeit der medikamentösen Einzelkomponenten schon fast als unmoralisch zu bezeichnen.

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal!

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