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Heute geht es um die Moringa Wurzel und Rinde dieses einzigartigen Wunders der Natur.

Die Wurzeln der Moringa sind hauptverantwortlich für ihren Beinamen, nämlich Horseradish-Tree oder auch Meerrettichbaum.

Die Moringawurzel hat ähnliche Eigenschaften wie Blätter, Schoten und Samen, jedoch in viel höherer Konzentration. In der Wurzel sind alle bekannten Wirk- und Nährstoffe in einer noch viel stärkeren Konzentration enthalten.

Die Moringa Wurzel ist zum einen der wichtigste Bestandteil dieses einzigartigen Baumes, zum anderen aber auch der am schwersten zu verarbeitende, da sie zuerst geschält werden muss um für uns Menschen überhaupt erst verträglich gemacht zu werden.

Einer der Hauptwirkstoffe sind die Senfölglycoside, die nicht nur für den scharfen Geschmack, sondern auch für die hervorragende antibiotische und entzündungshemmende Wirkung verantwortlich zeichnet.

In den heimischen Gebieten wird sie in erster Linie im medizinischen Bereich verwendet und dient u.a. zur Behandlung von Asthma, Nierenschmerzen, Rheuma und Gelenkschmerzen.

Sie regt zusätzlich den Appetit und die Verdauung an und wird bei schlecht heilenden Wunden, genauso wie bei Zahnfleischentzündungen und auch bei Abszessen eingesetzt.

Die Moringa Wurzel kann innerlich in Pulverform, ebenso wie äußerlich als Wickel angewendet werden. Die positive Wirkung der Moringa Wurzel bei Nervenschwächen, Herz -und Kreislaufproblemen, als stark entzündungshemmendes Pflegemittel, bei Schuppenflechte, Neurodermitis, Akne und vielen anderen dermatologischen Störungen ist in der heutigen Zeit der medikamentösen Einzelkomponenten schon fast als unmoralisch zu bezeichnen.

Kommen wir zur nächsten Komponente – Der Rinde

Die amerikanischen Forscher vom National Research Council in Washington nennen die Moringa Oleifera nicht umsonst: „Supermarkt auf einem Stamm“.

Die Moringa Rinde ist der Wurzel im Wirkspektrum am nächsten, da auch in ihr alle bekannten Nährstoffe in einer noch stärkeren Konzentration vorhanden sind, als in den anderen Teilen des Baumes.

Auch aus der Moringa Rinde lässt sich ein wunderbar schmeckender und vor allen Dingen extrem gesunder, d.h. medizinisch wirksamer Tee herstellen. Die besonders starke Wirkung ist auf die gleichen Wirk- und Inhaltsstoffe zurückzuführen, die auch in der Wurzel ihren Zweck erfüllen.

Laut Literatur und verschiedensten anderen Recherchen wird die Rinde der Moringa bei Herz- und Kreislaufproblemen ebenso verwendet, wie bei Gelenkschmerzen, Rheuma, Arthritis und sogar Asthma.

In Senegal und in Indien wird ein Wurzel- und Rindengemisch zerstampft und mit Salz vermengt, um einen Breiumschlag für die Behandlung von Rheuma und Gelenksschmerzen zu zubereiten. Solche Wickel wirken auch gegen Schmerzen im unteren Rückenbereich sowie bei Nierenschmerzen.

Weiter wirkt die Moringa Rinde, genauso wie die Wurzel Nerven stärkend und entzündungshemmend. Bei richtiger Anwendung, z.B. in Kapselform oder auch als Tee zu sich genommen sollte der Appetit und die Verdauung angeregt werden. Der gewonnene Rindengummi wird traditionell zur Behandlung von Zahnschmerzen, so wie bei Ohren- und Magenbeschwerden eingesetzt.

Die Rinde, so wie den Saft verwenden die Einheimischen hauptsächlich für medizinische Zwecke. Der aus den Wurzeln gepresste Saft ist zum Beispiel hilfreich bei Halsentzündungen.

Getrocknetes und geriebenes Harz wird nicht nur als Gewürz genutzt, das Rindenharz wirkt harntreibend, abtreibend und stopfend. Mit den frei gesetzten Inhaltsstoffen der gekauten Rinde, oder getrocknetem und gekautem Harz wird außerdem die Verdauung massiv unterstützt.

Laut einer, bisher allerdings unbestätigten Quelle aus dem Internet sollen Frauen in einigen Gegenden die Rinde samt Harz auch zur Abtreibung verwenden. Diese Information ist aber weder gesichert noch ist eine bestimmte Rezeptur bekannt.

Außerdem wird die Baumstammrinde durch die einheimische Bevölkerung traditionsgemäß zur Herstellung von Seilen, Kordeln und Papier verwendet. Selbst die Äste werden geschreddert und als Viehfutter wieder in den Nahrungskreislauf eingefügt.

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